Städteachter-Rennen am 7.6.2026 in Ratzeburg

Quelle: www.ln-online.de, Eine gewisse Ähnlichkeit ist unverkennbar

Die freundschaftliche Rivalität zwischen den Ruderstädten Ratzeburg und Mölln hat eine lange Tradition, die uns immer wieder neue Höhepunkte des sportlichen Wettkampfs und des gemeinsamen Feierns beschert.
Nachdem das – normalerweise – alljährlich stattfindende Kräftemessen der beiden Stadtachter im vergangenen Jahr ausfiel, fieberten alle Beteiligten der diesjährigen Begegnung umso mehr entgegen.
Das Ziel der Ratzeburger war es, sich für den letzten Sieg der Möllner 2024 beim Heimspiel auf dem Möllner Ziegelsee im Rahmen seiner 140-Jahr-Feier, zu revanchieren.

Gerüchten zufolge hatten beide Vereine intensiv trainiert, um sich auf das Rennen am 7. Juni 2026 vorzubereiten, das im Rahmen der 67. Internationalen Ratzeburger Ruderregatta stattfand, und so gingen am Morgen des großen Tages sechzehn bestens vorbereitete Athleten zusammen mit ihren Steuerleuten an den Start.

Anders als zwei Jahre zuvor gestaltete sich das Wetter sehr unfreundlich; starker Wind machte das Wasser kabbelig und die Sicht schlecht. Der leichte, aber penetrante Regen ließ alle wünschen, dass der Start schnell und das Ziel noch schneller kommen möge.
Den ungemütlichen Bedingungen zum Trotz fand sich doch eine beachtliche Zuschauerschar ein, um das Lokalderby von Land aus zu unterstützen – und nachdem der Startschuss gefallen war, waren auf allen Seiten Regen und Sturm vergessen.

Zielfoto

Mit einem exzellenten Start konnte sich der Möllner Achter schon mit den ersten Schlägen leicht nach vorne schieben und baute seinen Vorsprung mit viel Druck und hoher Schlagzahl bis auf eine gute halbe Länge aus, behielt die Geschwindigkeit konstant bei, blieb den Ratzeburgern voraus und konnte im Schlusssprint auf fast eine ganze Länge ausbauen.


Begeistertes Anfeuern von den Rängen half der Mannschaft mit Schlagmann Fabian Burgwedel, Max Appel, Louis Engfer, Max Engfer, Marcel Bruns, Dr. Alexander Schmidt, Ralf Seifriedt, Jan-Niclas Albrecht und Steuerfrau Dr. Henrike Walter beim Flug über den See – ein souveräner Sieg, der mit der Übergabe des lange verschollenen Städte-Achter-Pokals vom Stadtpräsidenten Ratzeburgs Herrn Andreas v. Gropper an die Möllner Acht gekrönt wurde.

In der Gesamtabrechnung liegt Ratzeburg zwar immer noch mit 8:6 Siegen vorn. Aber Mölln ist es gelungen den Abstand weiter zu verkürzen.